1772

Gründung des Hauses Clicquot

Philippe Clicquot, Weinbergbesitzer und Spross einer Bankiers- und Textilhändlerfamilie, gründet einen Weinhandel. „Grenzen zu überschreiten“ ist sein erklärtes Ziel. Seine erste Reise führt ihn nach Venedig. 1798 folgt ihm sein Sohn François nach.

1805

Madame Clicquot übernimmt die Leitung des Familienbetriebs

Mit nur 27 Jahren wird Barbe Nicole Clicquot Ponsardin Witwe. Nach dem Tod ihres Mannes Philippe entschließt sie sich, die Leitung des Familienbetriebs zu übernehmen. Damit avanciert sie zu einer der ersten Geschäftsfrauen der Neuzeit. Noch im selben Jahr werden insgesamt 110.000 Flaschen Champagner verschickt, 25.000 davon nach Russland.

1810

Der erste Jahrgangschampagners erscheint

Madame Clicquot kreiert den ersten Jahrgangschampagner der Champagne.

1811

Der Kometenwein

Eine außergewöhnlich gute Lese kann eingefahren werden, was man dem Erscheinen eines Kometen zu verdanken glaubt. Das hervorragende Traubenmaterial ermöglicht die Bereitung eines bemerkenswerten Jahrgangschampagners.

1814

Versand von 10.550 Flaschen Champagner nach Russland

Madame Clicquot legt einen bemerkenswerten Wagemut an den Tag: Sie ignoriert die europäische Kontinentalsperre und verschickt ihre Weine bis nach Sankt Petersburg. Ihr Champagner feiert in Russland Triumphe. Große Männer wie Puschkin, Tschechow und Gogol preisen ihn.

1816

Erfindung des Rüttelpults

Madame Clicquot erfindet das Rüttelpult, das die Klärung des Champagners ermöglicht. Es wird bis zum heutigen Tage angewendet. Das Unternehmen verzeichnet stetiges Wachstum und große Erfolge. Madame Clicquot erlangt Ihren Ruf als „Grande Dame der Champagne“.

1877

Das gelbe Etikett wird zum ersten Mal verwendet

Das Haus geht immer neue Wege: Zum ersten Mal versieht es seine Flaschen mit einem leuchtend gelben Etikett, einer für die damalige Zeit ungewöhnlichen Farbwahl. Es trägt die Aufschrift „V. Clicquot P. Werlé“ und wird am 12. Februar 1877 als Warenzeichen offiziell eingetragen.
Die Klientel des Hauses findet Gefallen an dem unverwechselbaren „Yellow Label“. Es wird zu einem wichtigen Erkennungszeichen der Veuve-Clicquot-Abfüllungen.

1909

Erwerb der Kreidekeller

Das Haus Veuve Clicquot Ponsardin führt neue önologische Techniken ein und verbessert so die Qualität seiner Weine weiter. Es baut seine Kelleranlagen aus und verlagert seinen Sitz an den Stadtrand von Reims, wo es 482 Stollen ehemaliger Kreideminen nutzt. Hier befinden sich bis heute die Produktionsstätten und das Besucherzentrum.

1972

Vergabe des „Veuve Clicquot Business Woman Award”

Zeitgleich mit dem Debüt der Prestige-Cuvée „La Grande Dame“ vergibt das Champagnerhaus den Veuve Clicquot Business Woman Award. Mit dieser Auszeichnung werden die Leistungen erfolgreicher Geschäftsfrauen unserer Zeit gewürdigt.

1972

Der Champagner La Grande Dame gibt sein Debüt

Anlässlich seines 200-jährigen Bestehens bringt das Haus Veuve Clicquot Ponsardin den ersten Jahrgang der Prestige-Cuvée La Grande Dame auf den Markt.

1986

LVMH
und Veuve Clicquot

Im Jahr darauf wird der Luxusgüterkonzern LVMH (Moët Hennessy – Louis Vuitton) gegründet.

2004

Die Cuvée Veuve Clicquot Rosé erscheint zum ersten Mal

Der Veuve Clicquot Rosé wird der Öffentlichkeit zum ersten Mal in Japan während der Kirschblüte vorgestellt. Er ist so erfolgreich, dass ihn das Haus erst ab 2006 weltweit anbieten kann.

2010

Sensationsfund in der Ostsee

Im Juli 2010 wird in einem alten Schiffswrack vor den finnischen Åland-Inseln am Eingang des Bottnischen Meerbusens eine unglaubliche Entdeckung gemacht: Auf dem Boden der Ostsee findet man Champagnerflaschen, die hier seit fast zwei Jahrhunderten liegen und trotzdem extrem gut erhalten sind. Nach einer erfolgreichen Rettungsaktion, bei der 145 Exemplare – darunter 47 Flaschen Veuve Clicquot – geborgen werden, gelangt eine Flasche dieses ältesten trinkbaren Champagners der Welt in den Verkauf. Die großartige Entdeckung am Meeresgrund stellt eindrucksvoll unter Beweis, wie hoch die Qualität der Weine aus dem Hause Veuve Clicquot seit seiner Gründung ist.

2011

Neueröffnung des Hôtel du Marc

Nach mehrjährigen Renovierungsarbeiten beginnt für das Hôtel du Marc im Jahr 2011 ein neues Kapitel seiner Geschichte: Es entfaltet seine verspielte, romantische Schönheit nunmehr in ausgesprochen modernem Ambiente. Veuve Clicquot Ponsardin hat die Restaurierung des Herrenhauses Bruno Moinard anvertraut, der die Geschichte dieses Gebäudes auf sehr persönliche und gleichzeitig ausgesprochen feinfühlige Art und Weise neu zu erzählen vermag.

Getreu der Devise

„Nur eine Qualität – die Beste“

fügt das Haus Veuve Clicquot Ponsardin seiner Geschichte jeden Tag ein neues Kapitel hinzu.