Die Arbeit im Weinberg

Veuve Clicquot lebt von der Weinrebe. Deshalb steht sie im Mittelpunkt der Arbeit und wird mit größter Sorgfalt behandelt. Im Laufe der Jahreszeiten erhält sie alle Pflege, die sie für eine optimale Entwicklung und die Bildung von Trauben außergewöhnlicher Qualität braucht.

Entdecken Sie
We Are Clicquot

In „We Are Clicquot“ stellen wir Ihnen die Menschen hinter der Marke vor. Hier berichten z.B. Winzer, Produktionsmitarbeiter und Önologen über ihren Beruf, ihr Wissen, ihren Alltag und die Leidenschaft, mit der sie sich der Herstellung des Veuve Clicquot Champagners widmen.

Episode #1 : Christophe, Winzer

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Episode #1 : Christophe, Winzer

Christophe Simon arbeitet seit knapp 25 Jahren in unseren Weinbergen. Als Sohn eines Veuve Clicquot Mitarbeiters wurde ihm seine Leidenschaft für Champagner bereits in die Wiege gelegt. Das Wetter ist oftmals einer der risikoreichsten Zeitpunkte für die Champagnerherstellung, bei einer guten Ernte kann er aber auch einer der besten sein. Eine Flasche Veuve Clicquot symbolisiert dabei die Belohnung für ein Jahr harte Arbeit. Entdecken Sie Christophe Simons Geschichte.

Episode #2. Marie-Pascale, manuelle Beschriftung

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Episode #2. Marie-Pascale, manuelle Beschriftung

Marie-Pascale und ihre Familie sind in der Champagne aufgewachsen. Sie arbeitet in unserem Beschriftungs-Atelier, wo sie die wertvollsten Flaschen des Hauses sorgfältig und oftmals per Hand mit Labeln verziert. Ihre Arbeit ist eine Kunst für sich bei der sowohl Leder, Gold als auch andere Materialien von höchster Qualität verwendet werden. Das Erste, was bei Champagner auffällt ist seine Flasche. Daher muss diese perfekt sein, um die einzigartige Qualität von Veuve Clicquot widerzuspiegeln. Entdecken Sie hier Marie-Pascales Geschichte.

Episode #3: Philippe, Önologe

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Episode #3: Philippe, Önologe

"Philippe verantwortet seit 1985 den Bereich der Önologie und beaufsichtigt die Kreation der unterschiedlichen Blends des Hauses Clicquot. Die Weinherstellung ist seine Leidenschaft und sein Team ist stets darum bemüht neue, faszinierende Geschmacksdimensionen zu kreieren und dabei stets die herausragende Qualität zu wahren. Es gibt Tage an denen bis zu 50 verschiedene Grundweine probiert werden, um die Einzigartigkeit des ""Clicquot Style"" definieren zu können. Dieser unverkennbare, von Pinot Noir dominierte Geschmack ist das Markenzeichen des Hauses, welcher über Generationen von Kellermeistern hinweg fortgeführt wird. Entdecken Sie hier Philippes Geschichte."

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Ernte Tagebuch

Montag, 7. September 2015
 
Heute ist es so weit, die Weinlese beginnt bei Veuve Clicquot. Gegenüber dem letzten Jahr sind wir ein paar Tage früher dran. So regnerisch der letzte Sommer war, so trocken war er dieses Jahr. 2015 ist das trockenste und das wärmste Weinjahr, das jemals in der Champagne verzeichnet wurde, seitdem die meteorologischen Daten erfasst werden.
Zum Glück haben die Mitte August und am Monatsende gefallenen Niederschläge den Reben genügend Wasser zugeführt, so dass die Trauben noch etwas an Größe gewinnen konnten.
Heute Morgen ist es jedoch trocken und recht kühl, gerade einmal 7° bei Tagesanbruch.
Unsere Ernte beginnt dieses Jahr im Weinberg von Ay. In diesem Weinberg erfolgt die Lese zum großen Teil durch ortsansässige Teams. Diese Teams bestehen aus Weinlesern, die in der Champagne wohnhaft sind oder während der Erntezeit bei Freunden untergebracht werden. Andere kommen mit dem Wohnwagen, den sie auf zwei Geländen innerhalb unserer Weingüter abstellen können, wo ihnen Strom, Toiletten und Duschen zur Verfügung gestellt werden. Diese Teams bestehen aus 9 Personen, von denen 8 die Trauben pflücken und 1 die mit den Trauben gefüllten Kisten mit der Schubkarre abtransportiert.
Unsere für Ay vorgesehenen Teams treffen pünktlich zum für Samstag, den 29. August festgelegten Termin ein, nachdem unser „Schlachtplan“ festgelegt wurde.
Zuerst werden die verschiedenen administrativen Unterlagen geprüft, die neuen Helfer registriert, die Arbeitsverträge unterschrieben, eine kurze Schulung veranstaltet und schließlich die verschiedenen Anweisungen gegeben. Als Willkommensgeschenk wird erneut eine Schirmmütze überreicht, allerdings ein anderes Modell als im letzten Jahr, und sie ist mit der Aufschrift „Veuve Clicquot Vendanges 2015" bestickt. Viele Weinleser setzen sie sofort auf, andere legen sie sorgfältig zur Seite, um sie nicht zu verschmutzen und erst auf der Heimfahrt am Ende der Ernte stolz zu tragen.
Alle Weinleser warten ungeduldig darauf, die erste Traube abzuschneiden - um halb neun ist es endlich so weit. Morgen werden sie direkt zum Weinberg kommen und eine Stunde früher mit der Ernte beginnen.
Diese ersten Trauben der Rebsorte Pinot Noir sind ausgezeichnet, sie weisen einen optimalen Zuckergehalt und einen perfekten Gesundheitszustand auf.
 
Unter eher grauem Himmel treffen gegen Mitte Nachmittag die ersten von uns beherbergten Teams ein.
Vier Teams aus dem Norden treffen in den Weinbergen der Côte des Blancs ein. Sie werden von einem Teamleiter, der sie eingestellt hat, betreut und in Gruppen von je 7 Weinlesern eingeteilt. Sie umfassen ebenfalls 4 „Lader“, die am Ende der Kette die Kisten auf die Transportwagen laden.
In Mesnil entdecken die Weinleser ihre neuen Betten. Wir haben dieses Jahr das Programm zur Erneuerung von fast 700 Betten für die von uns beherbergten Helfer abgeschlossen. Nach den Weinlesern aus Mesnil im vergangenen Jahr wissen auch die Helfer aus Avize die akustische Verbesserung des Speisesaals zu schätzen, denn man kann sich während der Mahlzeiten viel besser verständigen.
Es kommen auch zwei Teams an, die in Pargny-lès-Reims untergebracht werden, wo unser Team aus Amiens und ein Team aus Lothringen wie gewohnt zusammenwohnen werden. Zum ersten Mal in meiner Karriere beginnen die „Meuniers de la Montagne Ouest" die Ernte so früh, zeitgleich mit den Chardonnay der Côte des Blancs.
 
 

Von der Rebe zum Wein

Im Winter findet der Rebschnitt statt, bei dem bestimmte Triebe einzeln und von Hand zurückgeschnitten werden. Der Rebschnitt setzt sich bis Ende März fort. Dann beginnt die Erziehung der verbleibenden Triebe: Sie werden an ihre jeweilige Stütze angebunden. Im Mai entfernt man die Geiztriebe, die keine oder nur wenige Trauben tragen – dies nennt man Auslauben. Das ganze Frühjahr über werden die Reben bei Bedarf schonend vor Krankheiten und Schädlingen geschützt. Ab der Rebblüte um den 20. Juni zählt man 100 Tage bis zur Weinlese. Vor dieser entscheidenden Etappe werden die Triebe vertikal an Stützen gebunden und gestutzt, um eine gute Fotosynthese sicherzustellen.

Alle Etappen

Unser Engagement im Umweltschutz

 

Der Devise unseres Hauses – „Nur eine Qualität – die Beste“ – liegt die Achtung vor dem Boden zugrunde. Er steht seit jeher im Mittelpunkt unserer Tätigkeit. Wir teilen diesen Grundsatz mit unseren Partnern und Kunden. Er bestimmt auch unsere Umweltschutzinitiativen, die auf fünf Zielsetzungen basieren:

  • Kontrolle der Umweltrisiken
  • Reduzierung der Auswirkungen auf die Umwelt
  • Umsetzung einer nachhaltigen Politik
  • Einbindung aller Mitarbeiter und Partner in unser Umweltschutzprogramm
  • Vermittlung unserer umweltpolitischen Forderungen und Zielsetzungen.

Näheres über unser Engagement